Dom zu Lübeck

Kirchenpädagogik

Arbeitskreis Kirchenpädagogik

Wer sind wir?
Wir sind die, die anderen ehrenamtlich den Dom zeigen.
Wir verstehen uns als Mittler und Vermittler.
Zu unserem Arbeitskreis, den es seit 2002 gibt, gehören circa 20 Menschen zwischen 30 und 80 Jahren mit unterschiedlichsten Hintergründen und aus verschiedenen Berufsgruppen.

Wo und wie oft treffen wir uns?
Einmal im Monat im Gemeindehaus am Mühlendamm 2-6 als Arbeitskreis.
Manche von uns können Sie fast täglich mit Schulklassen und Gruppen im Dom und auf dem Gewölbe antreffen.

Was tun wir und was beschäftigt uns aktuell?
Wir möchten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Dom, seine Kunstwerke, seine Bedeutung und seine schlichte Schönheit nahe bringen. Dabei wollen wir Kirche vom Glauben her erlebbar machen und eine Beziehung zwischen Menschen und Kirchenraum entstehen lassen.
Wir bieten Führungen zu unterschiedlichsten Anlässen an:
für Kindergartengruppen und Schulklassen, für Betriebsausflüge, Seniorengruppen oder Geburtstagsfeiern.
Unser großer Wunsch:
Wir möchten gern allen (!) Lübecker Grundschulkindern einen Besuch im Dom ermöglichen!

Sie möchten mitmachen? Neue Ideen einbringen?
Sprechen Sie uns gern an!
Pastorin Margrit Wegner und Kirsten Kissmann (Büro) stehen für Fragen und weitere Informationen gern zur Verfügung.
Mühlendamm 2-6, 23552 Lübeck
Tel 0451 - 30808033                              Tel. 0451 - 74704
Email: wegner@domzuluebeck.de      buero@domzuluebeck.de


 

"Der Jesus ist schön!“ Staunend stehen Zweitklässler vor dem Triumphkreuz im Dom. „Der sieht müde aus“, findet ein Mädchen und fragt: „Ist der echt?“ Ihre Freundin guckt noch einmal genau hin. „Der ist aus Holz und angemalt. Ich glaube, der ist nicht müde, sondern traurig. Dem tut das weh.“ Sie entdecken die Figuren unter dem Kreuz. „Das ist Maria, oder? Die sieht auch traurig aus. Die weint, weil Jesus da stirbt. Der ist doch ihr Sohn.“ Sie überlegen, wer der Mann auf der anderen Seite sein könnte. Vielleicht Josef, der Vater? Nein, er ist zu jung. Bestimmt einer von den Freunden, von den Jüngern. Das beeindruckt die Kinder, dass Jesus sich am Kreuz noch Gedanken macht. Er sagt seinem Freund, dass Maria ihm wie eine Mutter sein soll und der Jünger für sie wie ihr Kind. Obwohl er stirbt, kümmert er sich noch um die Menschen, die er lieb hat.

„Das ist gut, dass das große Kreuz da in der Kirche ist“, sagt ein Mädchen leise. „Das ist doch gut zu wissen, dass er da ist für die Menschen, die selber traurig sind!“ Deshalb ist das wichtig, dieses Kreuz vor Augen zu haben, da sind sich alle einig. Aber es wäre zu wenig Trost, wenn nur das Bild von dem toten Jesus da wäre, finden sie, und gucken sich weiter um. Wie gut, dass es noch den anderen gibt, den kleinen Jesus auf dem Kanzeldeckel. Der lebt ja wieder. Sieht man doch sofort: „Der hat solche Strahlen um den Kopf und die Friedensfahne.“ Und er zeigt mit der Hand zum Kreuz: „Der eine Jesus zeigt immer auf den anderen, damit die Leute das nicht vergessen.“

Es ist gut zu wissen, dass das Kreuz da ist. Es ist gut zu wissen, dass Jesus nicht bloß gestorben ist und der Tod nicht das letzte Wort behält. Die Kinder spüren es. Sie erleben die Geschichten und den Kirchenraum mit allen Sinnen. Ehrenamtliche aus der Gruppe der Kirchenpädagogen begleiten sie. Diese Männer und Frauen  führen Kindergartengruppen, Schulklassen, Betriebsausflüge, Seniorengruppen oder Geburtstagsfeiern. Sie zeigen, was ihnen im und um den Dom am Herzen liegt.  Regelmäßig treffen sie sich zum Erfahrungsaustausch und zu Fortbildungen. Die Runde der Kirchenpädagoginnen und Kirchenpädagogen ist offen für Neugierige, die gerne Menschen aller Altersgruppen den Dom näher bringen möchten.

Informationen bei Pastorin Margrit Wegner, Tel.: 0451 30 80 80 33,
e-Mail: wegner@domzuluebeck.de

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