Dom zu Lübeck

Besuch aus Orissa

Partnerschaften

Ökumenische Fraternity in Jerusalem und Syrische Christen in Bethlehem

Besuch bei der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Bethlehem (Foto: Martin Klatt)

Seit vielen Jahren ist die Dom-Gemeinde partnerschaftlich verbunden mit der Fraternity in Jerusalem und der Gemeinde der syrisch-orthodoxen Christen in Bethlehem. Wir unterstützen die theologische und diakonische Arbeit, die in Jerusalem und in Bethlehem geschieht. Die Partnerschaft findet einen Ausdruck in der Treue der regelmäßigen Fürbitte im Gottesdienst. Sie ist lebendig durch regelmäßige Besuche und vielfältige Kontakte.  Insbesondere zu Pastorin Dr. Petra Heldt, Leiterin der Fraternity, besteht eine langjährige Verbundenheit, die durch gegenseitige  Besuche immer wieder neue Impulse erhält.

Petra Heldt, Pastorin der Ökumenischen Fraternity in Jerusalem, wird uns im November 2019 wieder besuchen. Viele kennen sie von Besuchen vor Ort in Israel oder haben sie in der Dom-Gemeinde erlebt.
Sie wirkt mit in der Chorvesper am 16. November 2019 um 18 Uhr.
Zuvor wird sie um 16 Uhr einen Vortrag halten zum Thema: Der Orient im Umbruch: Israels prophetische Stimme und zeitgenössische Reaktionen.

Zum Hintergrund schreibt uns Pastorin Heldt:
"Inmitten einer jahrzehntelangen Periode islamischer Bürgerkriege vom Mittelmeer bis zum Golf von Aden zeigt sich Israel stabil und blühend. Es kooperiert mit vielen islamischen Ländern auf humanitärem, wirtschaftlichem, technischem und diplomatischem Niveau. Israels Erdgasvorkommen im Mittelmeer erneuern Perspektiven alter mediterraner Handelsbeziehungen. Verschiedene zeitgenössische Reaktionen auf diesen Umbruch nehmen es als Licht aus dem Osten wahr, einige sehen es nur unscharf, andere verdunkeln es. Im biblischen Kontext macht es für die Gemeinschaft einen Unterschied, wie der Einzelne für das gemeinsame Gute handelt. Die Ethik vom Sinai und vom See Genezareth ist unsere älteste und stärkste Quelle für diese Verantwortung. Hier finden sich die Grundlagen für einen neuen Blick auf den Orient."

 

Kathedrale in Durham

Die Kathedrale von Durham (Foto: Martin Klatt)

Seit 1998 besteht eine ökumenische Partnerschaft zwischen der (ehemals) nordelbischen Kirche und der Diözese Durham im Nordosten Englands. Eine besondere Verbindung ist zwischen der Kathedrale in Durham und dem Lübecker Dom entstanden. Gegenseitige Besuche haben das Verständnis für Gemeinsamkeiten und Unterschiede vertieft. Neben geistlichen und spirituellen Fragen können wir auch in den Bereichen Kirchenpädagogik, Kindergottesdienst oder Verwaltung viel voneinander lernen.
Am Sonntag, dem 19. November 2017, war Besuch aus Durham im Dom. Der Bischof, Rev. Paul Butler, war zu Besuch in der Nordkirche und hat im Gottesdienst im Dom die Predigt gehalten.

Die Kathedrale von Durham im Internet: www.durhamcathedral.co.uk

 

Jeypore Kirche in Orissa

Eine langjährige Partnerschaft verbindet die Nordkirche mit der Jeypore - Kirche in Orissa (Indien). Mit 140.000 Mitgliedern in knapp 1000 Gemeinden liegt diese lutherische Kirche im sogenannten Armenhaus Indiens.
Mit den Christen in Orissa sind wir an jedem Sonntag im Gebet verbunden. Gäste aus Indien, die die Nordkirche bereisen, machen gern im Dom Station, so zuletzt die Bischöfe Asish Kumar Pal und Godwin Nag.

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