Dom zu Lübeck

Predigten

Predigten

  • Predigt über Galater 2, 16-21 am 11. Sonntag nach Trinitatis

    vom 12.08.2018

    Es geht nicht um den wankelmütigen Petrus auf der einen und den heldenhaften Paulus auf der anderen Seite. Es geht um die Frage: Was trägt dich? Worauf setzt du dein Vertrauen? Worin bist du gegründet?

  • Predigt über Jesaja 62, 6-12 am 10. Sonntag nach Trinitatis

    vom 05.08.2018

    Wie lebt man mit dem Schmerz an den Verhältnissen, wie sie sind? Wie lebt man mit offenen Augen und ohne die Hoffnung zu verlieren?
    Am Ende des Gesprächs kommen wir zu einfachen Dingen – und kommen dem nahe, was der Prophet sagt: Beten und arbeiten! Und nicht aufhören!
    Und singen!

  • Predigt über Jeremia 1, 4-10 am 9. Sonntag nach Trinitatis

    vom 29.07.2018

    Ich bin doch da, sagt Gott immer wieder. Ich geh doch mit. Ich hab dir was anvertraut, und ich will, dass du etwas daraus machst. Das musst du nicht allein und aus dir selbst heraus schaffen. Ich leite dich. Ich begleite dich. Ich geh mit. Ich stelle dir Gleichgesinnte an die Seite. Ich lasse dir Menschen begegnen, die anpacken. Ich gebe dir genau das, was du brauchst – in dem Moment, wo du es brauchst. Weil ich dich brauche, weil ich euch brauche.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über 1. Kor 6, 9-14.18-20 am 8. Sonntag nach Trinitatis

    vom 22.07.2018

    Paulus betont die geschenkte Freiheit in Christus. Alles ist mir erlaubt. Ich darf frei mein Leben gestalten. Christus wird in der Taufe zum neuen Bezugspunkt meines Lebens. Sein Leben und seine Beziehung zu Gott dienen nun als Orientierungspunkte für mich. Die Liebe Jesu Christi kann mir helfen zu entscheiden, wie ich die neu gewonnene Freiheit gestalten will. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

    Pastor Christof Jaeger, Hamburg

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  • Predigt über Philipper 2, 1-4 am 7. Sonntag nach Trinitatis

    vom 15.07.2018

    Jesus geht oft genau dahin, wo es nicht klinisch rein, sondern dreckig ist. Er setzt sich zu denen, deren Tisch nicht einmal an Festtagen reich gedeckt ist. Er weiß, was Hunger ist. Hunger nach Gerechtigkeit, aber auch ganz konkret Hunger nach etwas zu beißen, überhaupt einem Brocken zu essen – irgendwas! Er geht zu denen, die Durst haben nach Zugehörigkeit und Leben.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über Apostelgeschichte 8, 26-39 am 6. Sonntag nach Trinitatis

    vom 08.07.2018

    „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einem Stein stößest.“ – So heißt es im 91. Psalm. Gott zeigt sich: er stellt uns seine Engel an unseren Wegesrand, Menschen wie den Philippus in unserer Geschichte, die uns helfen, zu verstehen die Fülle des Lebens, die uns Gewissheit geben, die uns behüten und begleiten. Die uns zeigen, wie Gott es mit dem Leben meint: dass wir einander lieben – annehmen also, wie wir sind - umsorgen, helfen behüten, gnädig miteinander umgehen.

    Landesbischof Gerhard Ulrich

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  • Predigt über Genesis 12, 1-4 am 5. Sonntag nach Trinitatis

    vom 01.07.2018

    "Du sollst ein Segen sein. In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden."
    Das ist Gottes Einspruch gegen die selbst eingeredete Bedeutungslosigkeit des eigenen Lebens. Dein Leben hat Bedeutung. Dein Leben hat mehr Bedeutung, als dass es einfach so dahingelebt werden sollte. Du hast einen Auftrag – von Anfang an. Und manchmal muss man sich daran erinnern: Was soll ich tun auf dieser Welt?

  • Predigt über Lukas 1, 57ff. am Johannestag und zur Ordination

    vom 24.06.2018

    An vielen Orten dieser Welt erleiden Menschen Folter und Tod, weil sie sich nicht abfinden wollen mit der Lüge. Gerade weil es in unserem Land erlaubt ist, die Wahrheit zu sagen, sollten wir viel offensiver für sie eintreten. In diesen Tagen ist das umso wichtiger, weil so viele Lügen verbreitet werden – über die vermeintlich höhere Kriminalitätsrate bei Flüchtlingen oder über den angeblich massenhaften Asylmissbrauch. Wenn wir diesen Falschmeldungen nicht entgegentreten, wird das Klima in diesem Land immer weiter vergiftet. Wir brauchen daher hellwache und kluge Journalisten, Pastorinnen, Politiker.

    Bischöfin Kirsten Fehrs

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  • Kurzpredigten im Tauferinnerungsgottesdienst

    vom 17.06.2018

    Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir: Vielleicht wird das nirgendwo so spürbar wie in der Taufe. Sichtbar an den Segenshänden der vielen Menschen. Erfahrbar in dem Wissen, dass Gott da ist und dass der Himmel offen steht. Damals, als Jesus getauft wurde, da war Gottes Stimme zu hören: Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Wohlgefallen. Diese wundervolle, liebevolle Zusage Gottes gehört zu jeder Taufe: Genau Du hast mir noch gefehlt. Dich habe ich bedacht. Dich habe ich gemacht. Du bist mein Mensch. Dich liebe ich. Dich brauche ich.

    Pastor Martin Klatt und Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über 1. Korintherbrief 14, 1-3.20-25 am 2. Sonntag nach Trinitatis

    vom 10.06.2018

    Was passiert, wenn Menschen zu uns kommen, die noch nicht glauben? Was sehen sie, wie nehmen sie uns wahr? Und damit verbunden auch die Frage: Wie nehmen wir diese Menschen wahr? Sind sie am Rande oder mitten drin? Sind wir mit Ihnen im Austausch oder beäugen wir uns distanziert? Wie nehmen wir diese Menschen auf? Nehmen wir diese Menschen auf? Wollen wir sie Anteilhaben lassen an unserem Weltverstehen? Wollen wir, dass auch sie dieses innere Aufgehobensein spüren und dass sie verstehen können?

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