Dom zu Lübeck

Predigten

Predigten

  • Predigt über Apostelgeschichte 12, 1-11 am 16. Sonntag nach Trinitatis

    vom 16.09.2018

    Das einzige, was uns bleibt, ist Hoffen und Beten. So unvorstellbar wenig, und doch immerhin das! Hoffen, dass die, die dem Grauen entkommen, andere Wege einschlagen und Frieden finden. Hoffen, dass die, die ein Wunder erleben, nicht bei uns vor verschlossenen Türen im Regen stehen gelassen werden. Hoffen, dass wir noch glauben können, dass Gott Herr über Leben und Tod ist und das bleibt. Und beten, dass Frieden wird und Ruhe einkehrt für die Erschöpften, für die zu Tode erschöpften Menschen in Idlib, wenigstens heute, wenigstens ein paar Tage.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt Galater 5, 25-26: 6, 1-3.7-10 am 15. Sonntag nach Trinitatis

    vom 09.09.2018

    Nichts ist leicht, wenn man die Schwere nicht kennt. So sagt es uns Paulus. Das Kreuz ist ein Symbol für die Erdenschwere, für die Last des Lebens. Für alles Leid, das uns in der Welt begegnet. Und es ist ein Symbol für die Hoffnung, dass die Erdenschwere aufgehoben ist in der Leichtigkeit Gottes, getragen wird, nicht von mir allein.

  • Predigt über 1. Thessalonicher 1, 2-7 am 14. Sonntag nach Trinitatis

    vom 02.09.2018

    Der Dank des Paulus richtet sich gar nicht auf herausragende Aktivitäten der Gemeinde. Sein Dank berührt vielmehr das, was die Grundlage christlichen und gemeindlichen Lebens ist. Nicht nur wenige, sondern die ganze Gemeinde hat daran Anteil – und alle auf ihre je eigene Weise.

  • Predigt über Genesis 4, 1-16 am 13. Sonntag nach Trinitatis

    vom 26.08.2018

    „Kain und Abel, das ist beinahe die Essenz der ganzen Weltgeschichte.“ (Stanislaw Jerzy Lec). Geschwisterrivalität: Wer sich nahe steht, kann sich bis aufs Blut reizen, kennt die wunden Punkte des anderen. Welche Optionen gibt es? Aber ist dies ein Konflikt unter Brüdern? Der Streit entzündet sich an Gottes Wahl des Opfers. Abel wird bevorzugt. Kain wird benachteiligt. Ohne Angaben von Gründen. Unfassbar! Was soll das? Was tut Gott? Ist nicht auch das eine Erfahrung, die sich durch die Weltgeschichte zieht? Die einen stehen gut da und fühlen sich von Gott ins rechte Licht gerückt. Die anderen haben das Gefühl, gar nicht durchzudringen. Ein Nichts zu sein, ein Hauch, die personifizierte Opfer.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über Apostelgeschichte 3, 1-10 am 12. Sonntag nach Trinitatis

    vom 19.08.2018

    Acht Tage, oder fünf Minuten, die einen anderen zum Gegenüber werden lassen. Acht Tage, oder fünf Minuten, die die Hoffnung auf Veränderung erfüllen können. Acht Tage, oder fünf Minuten, die zeigen können, dass das Himmelreich unter uns wohnt.

  • Predigt über Galater 2, 16-21 am 11. Sonntag nach Trinitatis

    vom 12.08.2018

    Es geht nicht um den wankelmütigen Petrus auf der einen und den heldenhaften Paulus auf der anderen Seite. Es geht um die Frage: Was trägt dich? Worauf setzt du dein Vertrauen? Worin bist du gegründet?

  • Predigt über Jesaja 62, 6-12 am 10. Sonntag nach Trinitatis

    vom 05.08.2018

    Wie lebt man mit dem Schmerz an den Verhältnissen, wie sie sind? Wie lebt man mit offenen Augen und ohne die Hoffnung zu verlieren?
    Am Ende des Gesprächs kommen wir zu einfachen Dingen – und kommen dem nahe, was der Prophet sagt: Beten und arbeiten! Und nicht aufhören!
    Und singen!

  • Predigt über Jeremia 1, 4-10 am 9. Sonntag nach Trinitatis

    vom 29.07.2018

    Ich bin doch da, sagt Gott immer wieder. Ich geh doch mit. Ich hab dir was anvertraut, und ich will, dass du etwas daraus machst. Das musst du nicht allein und aus dir selbst heraus schaffen. Ich leite dich. Ich begleite dich. Ich geh mit. Ich stelle dir Gleichgesinnte an die Seite. Ich lasse dir Menschen begegnen, die anpacken. Ich gebe dir genau das, was du brauchst – in dem Moment, wo du es brauchst. Weil ich dich brauche, weil ich euch brauche.

    Pastorin Margrit Wegner

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  • Predigt über 1. Kor 6, 9-14.18-20 am 8. Sonntag nach Trinitatis

    vom 22.07.2018

    Paulus betont die geschenkte Freiheit in Christus. Alles ist mir erlaubt. Ich darf frei mein Leben gestalten. Christus wird in der Taufe zum neuen Bezugspunkt meines Lebens. Sein Leben und seine Beziehung zu Gott dienen nun als Orientierungspunkte für mich. Die Liebe Jesu Christi kann mir helfen zu entscheiden, wie ich die neu gewonnene Freiheit gestalten will. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.

    Pastor Christof Jaeger, Hamburg

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  • Predigt über Philipper 2, 1-4 am 7. Sonntag nach Trinitatis

    vom 15.07.2018

    Jesus geht oft genau dahin, wo es nicht klinisch rein, sondern dreckig ist. Er setzt sich zu denen, deren Tisch nicht einmal an Festtagen reich gedeckt ist. Er weiß, was Hunger ist. Hunger nach Gerechtigkeit, aber auch ganz konkret Hunger nach etwas zu beißen, überhaupt einem Brocken zu essen – irgendwas! Er geht zu denen, die Durst haben nach Zugehörigkeit und Leben.

    Pastorin Margrit Wegner

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